ZU MEINEN ARBEITEN
Alle Gefäße sind auf der Scheibe gedreht, verformt und bei ca 1300° C in der offenen Flamme gebrannt.
Bei der Gestaltung meiner Gefäße spielen Formgebung und Malerei eine ebenbürtige Rolle.
Ich lasse mich von Intution und Ratio gleichermassen leiten. Ziel, sowie Antrieb meines Tuns
ist das Streben nach Klarheit, Prägnanz und Entschiedenheit. Dies spiegelt sich auch in der
farblichen Reduktion wider: weiße Gefäßkörper aus Porzellan bilden den Untergrund für schwarze Glasurmalerei.
Vornehmlich schlichte Zylinder werden auf der Scheibe achsensymmetrisch rund gedreht, im lederharten
Zustand durch Klopfen verformt oder zerschnitten, um sie dann neu zusammenzusetzen. In beiden Fällen
verändere ich intuitiv die vorhandene From. Mittels der entstehenden Kanten akzentuiere ich prägnante
Partien. Oft erhält ein Gefäß auf diese Weise mehrere “Gesichter”, die sich erst aus unterschiedlichen
Blickwinkeln erschliessen.
Die Malerei nimmt stets Bezug auf die Form. Sie läßt sich in drei Hauptgruppen einteilen: Intarsienzeichnung,
gestische und geometrische Malerei.